Treffpunkt der Rheinischen Gesundheitswirtschaft
24. November 2008 - Congress-Centrum Nord - Koelnmesse
Zuversicht auf dem ersten Branchenforum der Gesundheitsregion Rheinland
25.11.08 - Landesarbeits- und sozialminister Karl-Josef Laumann hatte die Konferenz angeregt, um aus dem gegenseitigen Informationsaustausch Nutzen für die Region ziehen zu können. Als verantwortlichem Minister geht es ihm vor allem um nachhaltige Verbesserungen der Gesundheitsversorgung in der Bevölkerung, stellte der Minister klar. Dazu sind innovative Ansätze erforderlich. Mit schon jetzt über einer Million Beschäftigter spielen die mit Gesundheitsthemen befassten Unternehmen und Institutionen schon jetzt eine wichtige volkswirtschaftliche Rolle. Und einer Studie des Kölner gewi-Instituts zufolge soll die Gesundheitswirtschaft mindestens bis 2015 ungeachtet der derzeitigen Wirtschaftskrise andauern.

NRW-Minister Laumann (4.v.r.) und OB Schramma mit Teilnehmern des ersten Branchenforums.
Foto: Ralph K

Akteure der Region zuversichtlich

Auch für die Region Köln-Bonn spielt die Gesundheitswirtschaft eine überragende Rolle. Die Stadt Köln hat daher schon im vergangenen Jahr eine Auftaktveranstaltung zum Gesundheitsstandort Köln ins Leben gerufen. Dass dies nun zusammen mit der Region rund um Köln und der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn stattfindet, ist nicht nur der engen Zusammenarbeit der verschiedenen Forschungsinstitute geschuldet. Im Rahmen der von der DFG (Deutsche Forschungsgesellschaft) geförderten Exzellenzcluster sind sowohl Köln als auch Bonn berücksichtigt worden. Insgesamt gibt es in dieser Region 21 Hochschulen, die alle auch etwas mit Gesundheitswirtschaft im weiteren Sinne zu tun haben, wie Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma stolz bemerkte. Die Voraussetzungen für eine wissensintensive Gesundheitswirtschaft sind durchaus vorhanden.

Allerdings war die Anregung Laumanns, eine solche regionale Veranstaltung durchzuführen ein „Wink mit dem Zaunpfahl“. Köln und die umliegenden Städte und Gemeinden sind bei der letzten Runde des NRW-Wettbewerbs zur Gesundheitswirtschaft nicht berücksichtigt worden. „Unbefriedigend“, nannte Schramma das Ergebnis. Und so wurde aus dem Netzwerk für den Gesundheitsstandort Köln kurzerhand die HealthRegion CologneBonn. Weitere Branchentreffen sollen folgen, kündigten die Verantwortlichen an.

Die gestrige Branchenkonferenz diskutierte fünf Schwerpunktthemen in speziellen Foren mit renommierten Podiumsteilnehmern. Neben Minister Laumann und Schramma nahmen an der Abschlussdiskussion auch der Vorstandschef der DKV, Günter Dibbern, der Koordinator der Healthregion Köln-Bonn und Leiter des gewi-Instituts Prof. Dr. Wolfgang Goetzke sowie Vertreter der Unikliniken in Bonn und Köln sowie Vorstände aus einigen gesetzlichen Krankenkassen der Region teil. „Die Gesundheitsregion Köln-Bonn ist für die demografische Herausforderung gerüstet“, so lautet denn auch das optimistische Fazit der Debatte. In der Region ist die Gesundheitswirtschaft einer der größten Arbeitgeber. Die Zahl der hier beschäftigten Erwerbstätigen liegt bei rund 100.000. (kr)

Quelle: http://www.koeln-journal.de 

 
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Am Stand der Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria
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