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Zuversicht auf dem ersten Branchenforum der Gesundheitsregion Rheinland |
25.11.08 - Landesarbeits-
und sozialminister Karl-Josef Laumann hatte die Konferenz angeregt, um
aus dem gegenseitigen Informationsaustausch Nutzen für die Region
ziehen zu können. Als verantwortlichem Minister geht es ihm vor allem
um nachhaltige Verbesserungen der Gesundheitsversorgung in der
Bevölkerung, stellte der Minister klar. Dazu sind innovative Ansätze
erforderlich. Mit schon jetzt über einer Million Beschäftigter spielen
die mit Gesundheitsthemen befassten Unternehmen und Institutionen schon
jetzt eine wichtige volkswirtschaftliche Rolle. Und einer Studie des
Kölner gewi-Instituts zufolge soll die Gesundheitswirtschaft mindestens
bis 2015 ungeachtet der derzeitigen Wirtschaftskrise andauern.
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NRW-Minister Laumann (4.v.r.) und OB Schramma mit Teilnehmern des ersten Branchenforums.
Foto: Ralph K
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Akteure der Region zuversichtlich
Auch
für die Region Köln-Bonn spielt die Gesundheitswirtschaft eine
überragende Rolle. Die Stadt Köln hat daher schon im vergangenen Jahr
eine Auftaktveranstaltung zum Gesundheitsstandort Köln ins Leben
gerufen. Dass dies nun zusammen mit der Region rund um Köln und der
ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn stattfindet, ist nicht nur der engen
Zusammenarbeit der verschiedenen Forschungsinstitute geschuldet. Im
Rahmen der von der DFG (Deutsche Forschungsgesellschaft) geförderten
Exzellenzcluster sind sowohl Köln als auch Bonn berücksichtigt worden.
Insgesamt gibt es in dieser Region 21 Hochschulen, die alle auch etwas
mit Gesundheitswirtschaft im weiteren Sinne zu tun haben, wie Kölns
Oberbürgermeister Fritz Schramma stolz bemerkte. Die Voraussetzungen
für eine wissensintensive Gesundheitswirtschaft sind durchaus vorhanden.
Allerdings
war die Anregung Laumanns, eine solche regionale Veranstaltung
durchzuführen ein „Wink mit dem Zaunpfahl“. Köln und die umliegenden
Städte und Gemeinden sind bei der letzten Runde des NRW-Wettbewerbs zur
Gesundheitswirtschaft nicht berücksichtigt worden. „Unbefriedigend“,
nannte Schramma das Ergebnis. Und so wurde aus dem Netzwerk für den
Gesundheitsstandort Köln kurzerhand die HealthRegion CologneBonn.
Weitere Branchentreffen sollen folgen, kündigten die Verantwortlichen
an.
Die gestrige Branchenkonferenz diskutierte fünf
Schwerpunktthemen in speziellen Foren mit renommierten
Podiumsteilnehmern. Neben Minister Laumann und Schramma nahmen an der
Abschlussdiskussion auch der Vorstandschef der DKV, Günter Dibbern, der
Koordinator der Healthregion Köln-Bonn und Leiter des gewi-Instituts
Prof. Dr. Wolfgang Goetzke sowie Vertreter der Unikliniken in Bonn und
Köln sowie Vorstände aus einigen gesetzlichen Krankenkassen der Region
teil. „Die Gesundheitsregion Köln-Bonn ist für die demografische
Herausforderung gerüstet“, so lautet denn auch das optimistische Fazit
der Debatte. In der Region ist die Gesundheitswirtschaft einer der
größten Arbeitgeber. Die Zahl der hier beschäftigten Erwerbstätigen
liegt bei rund 100.000.
(kr)
Quelle: http://www.koeln-journal.de
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